Wenn wir über Schwangerschaft sprechen, sprechen wir sehr viel über das, was körperlich passiert. Natürlich, da wächst ein Mensch. Das ist schon für sich genommen ziemlich spektakulär.
Wir sprechen über Vorsorge, Geburt, Kliniktasche, Kinderwagen, Stillen oder Fläschchen, Schlafplatz, Wickeltisch. Und in all der völlig berechtigten Vorbereitung auf das Baby kann die Frau selbst schnell ein bisschen verschwinden.
Viel seltener kommt die Frage: „Wie geht es dir eigentlich mit dem, was da gerade mit deinem Leben passiert?“ Aber Schwangerschaft ist eben nicht nur die Vorbereitung darauf, dass irgendwann ein Baby da ist.
Es verändert sich auch die Frau. Beim ersten Kind wird aus einer Frau zum ersten Mal eine Mutter. Und das ist nicht einfach nur eine neue Aufgabe auf der To-do-Liste. Da verändert sich Identität. Alltag. Beziehung. Verantwortung. Oft auch der Blick auf die eigene Herkunftsfamilie, auf die eigene Mutter, auf das, was man übernehmen möchte und auf das, was man auf gar keinen Fall genauso machen will.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Babyparty und einem Mother’s Blessing?
Bei der Babyparty steht sehr häufig die Vorfreude auf das Baby im Mittelpunkt.
Ein Mother’s Blessing setzt einen anderen Schwerpunkt: da geht es vor allem um die Frau, die dieses Baby unter ihrem Herzen trägt. Nicht nur als „werdende Mama“. Sondern als ganzer Mensch.
Was beschäftigt sie? Worauf freut sie sich? Wovor hat sie vielleicht Angst? Was ist ihr für die Geburt und die erste Zeit danach wichtig? Wer sind die Menschen, bei denen sie sich aufgehoben fühlt?
Ein Mother’s Blessing ist also nicht einfach „eine spirituellere Babyparty“. Es braucht weder Räucherstäbchen noch eine bestimmte Weltanschauung. Es gibt kein festes Programm, das man korrekt abarbeiten muss.
Es ist im Kern eine bewusst gestaltete Zeit mit Menschen, die der Schwangeren nah sind. Es kann kleine Rituale geben, stärkende Worte, Berührung oder Stille. Und es kann und darf auch herzlich gelacht werden. Ein Mother’s Blessing muss nicht zwei Stunden andächtig und bedeutungsschwer sein. Das würde auch gar nicht zu jeder Frau passen. Es braucht auch keine perfekte Deko, keinen Pinterest-Wettbewerb.
Entscheidend ist, dass die Frau am Ende spüren kann: „Die sehen nicht nur meinen Bauch. Die sehen mich.“
Ist ein Mother’s Blessing nur etwas für das erste Kind?
Auch und gerade beim zweiten, dritten oder achten Kind finde ich es genauso wichtig, die Frau bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Die Aufmerksamkeit landet nämlich oft viel schneller beim Organisieren: Wer nimmt das große Kind, wenn die Geburt losgeht? Brauchen wir einen neuen Kinderwagen? Wie teilen wir die Elternzeit? Und wo im Keller liegen eigentlich die alten Babysachen?
Und weil die Frau doch schon so viel Erfahrung hat und alles mit Leichtigkeit zu wuppen scheint, hört sie selbst noch seltener: „Wie ist das eigentlich für dich, jetzt Mutter von zwei, drei oder acht Kindern zu werden?“
Aber auch da verändert sich wieder etwas. Jedes Mal wieder.
Du möchtest euer Mother’s Blessing selbst planen?
Dann habe ich etwas für dich:
Damit du dich nicht wahllos durch unzählige, vielleicht sogar unpassende Ideen arbeiten musst, habe ich einen Planungs-Guide für euer eigenes Mother’s Blessing zusammengestellt.
Darin findest du Fragen und Impulse, mit denen du euer Blessing ganz persönlich gestalten und anschließend gezielt nach Ritualen suchen kannst: passend zu der Schwangeren und zur Gruppe.
Planungs-Guide für 0,- Euro herunterladen
Du bekommst den Guide nach der Anmeldung zu meinem Newsletter direkt per E-Mail.
